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Lachs und Forelle

Schutzgemeinschaft Langballigau

GFF-Schutzgemeinschaft - Langballigau i.G. Logo-gff-sg-small

Im Norden Schleswig-Holsteins hat sich eine Gruppe engagierter Naturschützer vorgenommen Hilfe zum Aufstieg und zur Förderung der Wanderfische im Bachsystem der Langballigau bei Flensburg zu leisten. Begonnen werden soll mit ersten Maßnahmen in der Schulau, einem Zufluss zur Langballigau. Kleine, aber wirkungsvolle strukturverbessernde Maßnahmen, besonders gegen die Versandung des Kieslückensystems, wurden bereits in Abstimmung mit dem Naturschutz im "Tal der Langballigau" durchgeführt. Go-Fair-Fishing arbeitet aktuell an Vorschlägen, die in Hinblick auf anstehende Maßnahmen zur Herstellung der Durchgängigkeit helfen können Kosten zu senken und gleichzeitig effizient Fischen und anderen Wasserlebewesen die freie Durchwanderbarkeit des Bachtales, ohne eine Gefährdung der Erhaltungsziele des FFH- und Naturschutzgebietes, zu ermöglichen.

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Förderung von Meerforellen in Angeln

In diesem Jahr haben landesweit etwas mehr als 400 Befischungen für die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) stattgefunden. Eine der Aufgaben des Fischereiberaters ist es, den Kontakt zwischen den Fischereiausübungsberechtigten und den Auftragnehmern, die die Untersuchungen durchführen, herzustellen. Am 05.09.2008 wurde zum Beispiel bei einer Befischung im Bearbeitungsgebiet Flensburger Förde (BG 23) ein Treffen zwischen Vertretern des Naturschutzvereins Habernis-Steinberger Au, als Fischereiausübungsberechtigten, und den Mitarbeitern des Büros Biota von mir arrangiert; der Fischereiberater des LSFV Schleswig-Holstein ist übrigens auch Fischereivertreter in der WRRL-AG des Bearbeitungsgebietes 23.

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Lachsbesatz für die Schwale

Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein (LSFV) engagiert sich für die Restaurierung des Lachsbestandes im Einzugsgebiet der Elbe. Fachreferent Hartwig Hahn (Aukrug) hat in diesem Jahr 31.000 junge Lachse gezogen. 12.000 so genannte Sömmerlinge wurden am 18.08.2008 in der Schwale, der Stör, der Bramau und der Bünzau eingesetzt.

46 Lachse - darunter sechs bis zu neun Kilogramm schwere Weibchen - hatten Hartwig Hahn und seine Helfer im Herbst in der Stör und ihren Nebenflüssen gefangen. Sie entnahmen ihnen Eier und Samen und erbrüteten im LSFV-Bruthaus in Aukrug-Homfeld die Lachse mit einer Größe zwischen sieben und acht Zentimeter. Im LSFV-Bruthaus sind die Brütlinge im Februar geschlüpft und bis zur Aufzehrung des Dottersacks Mitte April gepflegt worden. Anschließend wurden die fressfähigen Brütlinge in der privaten Aufzuchtanlage von Hartwig Hahn zu Sömmerlingen herangefüttert.

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