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Amphibienschutz am Angelgewässer |
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Amphibien leben in den meisten unserer Gewässer, wie auch Fische. In den meisten Fällen profitieren Beide von Maßnahmen zum Schutz der jeweils Anderen. Wie man gemeinsam einen Weg gehen kann, zeigt die hier vorgestellte Initiative. Nicht nur für die Angler des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe interessant:
Amphibienschutz am Angelgewässer - Mach mit!
Amphibien gehören weltweit zu der am stärksten bedrohten Tierklasse und auch bei uns gibt es immer weniger Frösche, Kröten und Co.
Das Projekt „Amphibienschutz am Angelgewässer" zielt darauf ab, dem Amphibiensterben entgegenzuwirken und setzt dabei auf die Hilfe der Angler.
Gemeinsam mit dem Landesfischereiverband Westfalen und Lippe bietet die Initiative Angelvereinen Fortbildungsseminare an und berät bei Planung und Umsetzung von Amphibienschutzmaßnahmen. Hauptaugenmerk liegt hierbei in der Strukturverbesserung von Angelgewässern. Vor allem die Ufer- und Flachwasserbereiche von Teichen und Seen, stellen ökologisch wichtige wechselfeuchte Lebensräume dar, auf die nicht nur Amphibien sondern auch Jungfische angewiesen sind.
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Stützung und Revitalisierung geschädigter bzw. erloschener Bestände der Kleinen Flussmuschel (Bachmuschel) Unio crassus durch Wirtsfischinfektionen
Bisher am Konzept beteiligte Personen: R. Brinkmann, R. Dettmer, J. Geist, B. Gum, H. Hahn, H. Heuer-Jungemann, M. Purps, I. Richling
Zur Revitalisierung der Bestände der Kleinen Flussmuschel Unio crassus sollen Glochidieninfektionen von Wirtsfischen durchgeführt werden. Für 2011 werden in Form eines Pilotprojektes erste Maßnahmen und Untersuchungen für die Alster beantragt. Praktische Erfahrungen sollen in ein mehrjährig angelegtes Konzept für die Stützung weiterer Vorkommen einfließen. Da für die rezent noch besiedelten Gewässer(-systeme) nur individuelle Konzepte Erfolgsaussichten versprechen, sind weitere Arbeiten erforderlich: Trächtigkeitsüberprüfungen und genetische Validierung sämtlicher Vorkommen (Auswahl von Zuchttieren!), Auswertung der Störungskartierungen aus dem FFH-Monitoring (Auswahl von aussichtsreichen Wiederbesiedlungsstrecken!) und Einbindung der jeweiligen Fischereiverbände vor Ort.
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